diereporter Die Geschichte hinter der Nachricht



Die Brennnessel trägt ihren Namen nicht umsonst: Sie besitzt Brennhaare, die bei einem Hautkontakt eine schmerzhafte Hautreaktion auslösen. Deshalb ist sie in heimischen Gärten unbeliebt und wird als Unkraut bekämpft. Doch eigentlich ist die Pflanze ein wahrer Alleskönner: Man kann Seile oder Tücher aus den Fasern herstellen, sie ist ein besonders gesundes Nahrungsmittel und wird seit Jahrhunderten als traditionelle Heilpflanze eingesetzt. Die Anwendungsgebiete sind zahlreich und reichen von Hautproblemen über Harnwegsinfektionen bis zu Heuschnupfen. Auch bei dem typisch männlichen Problem der gutartigen Prostatavergrößerung ist die Brennnessel ein wirksames und gut verträgliches Arzneimittel. Bei welchen Erkrankungen die Brennnessel wirkt und wann man sie nicht anwenden sollte, erklärt der Beitrag.

Unser Gehirn ist ein echtes Wunderwerk. Es lernt, speichert und sortiert Millionen von Informationen täglich. Da ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass wir auch ab und zu mal etwas vergessen. Bei manchen Menschen scheint dieses Phänomen ausgeprägter zu sein als bei anderen. Vor allem bei Menschen, die als besonders klug gelten, tritt Vergesslichkeit häufiger auf. Das Phänomen des „zerstreuten“ Professors ist den meisten in diesem Zusammenhang durchaus ein Begriff. Wissenschaftler haben sich mit diesem Phänomen und unserer immer vorhandenen Vergesslichkeit beschäftigt und erforscht, warum das Gehirn auch mal vergessen muss. Ärgern Sie sich daher nicht, wenn Sie mal wieder nach dem verlegten Schlüssel suchen, Ihr Gehirn braucht mal wieder Platz für Neues.

Schuhe schützen unsere Füße vor Verletzungen und Wettereinflüssen. Aber sie sind natürlich auch modisches Accessoire. Zum beliebtesten Schuhwerk der vergangenen Jahrzehnte hat sich zweifellos der Sneaker entwickelt. Ursprünglich als Turn- und Sportschuh konzipiert, hat sich der bequeme Fußschmeichler zum allseits gefragten Alltagsschuhwerk entwickelt. Selbst zum Sammelobjekt und zur Wertanlage hat es der ehemalige Sportschuh geschafft. Doch gerade weil sich Sneakers zum weltweiten Verkaufsschlager entwickelt haben, stellt sich die Frage nach der Umweltbelastung durch die Produktion. Der ökologische Fußabdruck der Schuhproduktion ist groß und deshalb haben sich verschiedene Hersteller darüber Gedanken gemacht. Zukünftig sollen Sneakers aus nachhaltigen Materialien produziert werden. Welche Strategien für die Zukunft die Schuhproduzenten entwickeln, erklärt der Beitrag.

Glücksgefühle, Freude empfinden, sich happy fühlen: Das sind Emotionen, nach denen wir alle jeden Tag streben. Und dass solche ständigen Glücksgefühle auch ganz einfach zu erreichen sind und eigentlich tägliche Selbstverständlichkeit darstellen, wird uns von unterschiedlichen Interessengruppen immer wieder suggeriert. Traurigkeit, Niedergeschlagenheit oder Freudlosigkeit sind in der heutigen Zeit unerwünscht und werden schnell als krankhaft eingestuft. Doch Wissenschaftler beschäftigen sich schon eine Weile mit negativen Gefühlen und haben inzwischen herausgefunden, dass schlechte Laune sogar gesund sein kann und kreative Prozesse fördert. Warum wir ruhig hin und wieder mal Trübsal blasen sollten, erklärt der Beitrag.

Sie sind nur wenige Zentimeter klein und können doch für den Menschen zu einer großen Gefahr werden: Zecken. Gerade erreicht ihre Saison den Höhepunkt. Anders als häufig vermutet, seilen sich Zecken nicht von Bäumen ab. Man muss sich auch nicht unbedingt in einem Wald aufhalten, um gebissen zu werden. Denn Holzböcke lauern bevorzugt auf Grashalmen und Sträuchern. Obwohl sie meistens ungefährlich sind, gelten sie dennoch als Krankheitsüberträger. Schätzungsweise fünf bis 35 Prozent aller Zecken tragen den Borreliose-Erreger. Einer von 100 Zeckenbissen führt zur Erkrankung.

Seit Jahrhunderten wird der treueste Freund des Menschen für seine empfindliche Nase bewundert: Hunde riechen Dinge, von denen wir Menschen kaum eine Ahnung haben. Daher werden die treuen Vierbeiner auch als Therapiehunde, Assistenzhunde oder als Helfer bei der Polizei und im Katastrophenschutz eingesetzt. Denn das Bergen von Lawinen- und Erdbebenopfern oder das Aufspüren von Leichen ist ohne den exzellenten Geruchssinn von Hunden undenkbar. Wissenschaftler behaupten allerdings nun, dass der menschliche Geruchssinn dem eines Hundes gar nicht so sehr hinterherhinkt. Denn frühere Erkenntnisse beruhen teilweise auf falschen wissenschaftlichen Annahmen und lassen sich so nicht mehr bestätigen. Warum unsere Nase doch ähnlich gut funktioniert wie die von Bello, erklärt der Beitrag.

Wenn du in diesem Sommer bereits am Badesee warst oder mit der Familie einen Grillabend gemacht hast, hast du bestimmt auch schon ihr aggressives Summen vernommen: Mücken sind wieder auf der Jagd und suchen nach neuen Opfern. Bei schwülem, feucht-warmem Wetter fühlen sie sich ganz besonders wohl. Dann schwärmen sie tausendfach aus, um Nahrung zu suchen. Doch Nahrung, das ist für die langbeinigen, fein gebauten Insekten nicht etwa Blut, wie viele Menschen glauben. Wie Schmetterlinge oder Bienen mögen Mücken nämlich vor allem Blütennektar und andere Pflanzensäfte. Das Blut brauchen sie für einen anderen Zweck – zur Fortpflanzung.

Wissenschaftler sind schon Jahrzehnte auf der Suche nach Verhütungsmitteln, die sicher und gut verträglich sind. Die Pille gilt zwar als sehr sicher, hat aber oft für die Anwenderin unangenehme Nebenwirkungen, weil es den Hormonhaushalt beeinflusst. Ähnlich sieht es bei anderen hormonell wirkenden Verhütungsmitteln aus wie Implantaten oder Spiralen. Kondome stellen natürlich eine Alternative dar, allerdings nur für den Mann. Wissenschaftler haben nun eine Entdeckung in der Pflanzenwelt gemacht, die Verhütung sehr viel einfacher machen könnte. Zwei pflanzliche Wirkstoffe beeinflussen die Bewegungen der Spermien und verhindern so die Befruchtung der Eizelle. Und das ganz ohne Nebenwirkungen und ohne den Hormonhaushalt zu beeinflussen. Wie diese pflanzlichen Wirkstoffe funktionieren, erklärt der Beitrag.

Und plötzlich war es Sommer! Was des einen Freud, ist des anderen Leid: Denn viele Menschen kämpfen aufgrund schlagartiger Warm-Kalt-Wechsel mit Kreislaufproblemen. Aber das muss nicht sein! Unser Kreislauf kann nämlich trainiert werden. Als Kreislauf bezeichnet man das Zusammenspiel von Herz und Gefäßen: Das Herz pumpt fortwährend Blut in die Gefäße. Dabei passt es seine Leistung an den Bedarf des Körpers an. Wird der Körper belastet – zum Beispiel, weil wir gerade Sport treiben – schlägt das Herz schneller und die Gefäße weiten sich. So wird verhindert, dass der Blutdruck steigt.

Salz war in früheren Zeiten Mangelware und wurde deshalb nicht umsonst als „weißes Gold“ bezeichnet. Wer Salz besaß, gehörte zur wohlhabenden Bevölkerung. Heutzutage besteht an Salz kein Mangel mehr, im Gegenteil. Wir nehmen täglich viel zu viel Salz mit der Nahrung auf. Denn nicht nur in Chips und Knabberzeug steckt Salz, auch Pudding oder Gebäck wird Salz zugefügt, auch wenn man es nicht schmeckt. Bislang untersuchten Wissenschaftler vor allem die Auswirkungen von Salz auf Blutdruck und Flüssigkeitshaushalt. Allerdings zeigen neue Studien, dass Salz scheinbar auch stark unseren Appetit und unser Hungergefühl beeinflusst. Warum Salz uns dick machen kann und uns weniger statt mehr trinken lässt, erklärt der Beitrag.



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